Weiterbildungen

Erfahren. Verstehen. Umsetzen. 

Eine Weiterbildung ist für mich dann gelungen, wenn verbunden wird und die Atmosphäre von Leichtigkeit und Freude am Lernen geprägt ist.

Mir liegt daran, dass meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Perspektiven gewinnen, eigene Ideen entwickeln und Anregungen mitnehmen, die zu ihrem jeweiligen Arbeitsalltag passen. Dabei beziehe ich ihre Erfahrungen und Fähigkeiten ein und möchte ermutigen, neue Möglichkeiten auszuprobieren.

”Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe

Meine aktuellen Weiterbildungsangebote

Die Schwerpunkte meiner Angebote liegen auf den Themen:

Elterngespräche im Musikschulalltag

Elterngespräche gehören zum musikpädagogischen Alltag. Sie können die Zusammenarbeit bereichern, aber auch herausfordernd sein – etwa wenn unterschiedliche Erwartungen an den Unterricht, das Üben oder die Entwicklung eines Kindes aufeinandertreffen.

In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns damit, wie Gespräche auch in schwierigen Situationen gelingen können. Dabei geht es darum, unterschiedliche Sichtweisen besser zu verstehen, Erwartungen zu klären und einen Umgang miteinander zu finden, der die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und Kindern unterstützt.

Die Inhalte des Seminars werden sein:

  • Elterngespräche auch bei knappen zeitlichen Ressourcen klar und wertschätzend führen,
  • mehr kommunikative Souveränität erleben und dadurch Entlastung bei Konfliktgesprächen erreichen,
  • Eltern einladen, Verantwortung für den Lernprozess des Kindes mit zu übernehmen,
  • die Erwartungshaltung der Eltern und des Schülers effektiv klären, um Konflikten vorzubeugen,
  • die eigene Rolle im Kontakt mit Schülerfamilien reflektieren,
  • Aufbau einer regelmäßigen Feedbackkultur zwischen Lehrern und Eltern.

Musikunterricht für Kinder mit besonderem Verhalten

Wer kennt sie nicht, die Situationen im Unterricht, in denen Schülerinnen und Schüler uns mit ihrem Verhalten an unsere Grenzen bringen? Immer mehr Kinder wirken für uns Lehrkräfte „verhaltensauffällig“: unkonzentriert, verträumt, zappelig, vergesslich, ohne Durchhaltevermögen, aufmüpfig oder provozierend. Nach einer solchen Unterrichtsstunde fühlt man sich eher als Animateur, ewig Mahnender oder Beschäftigungstherapeut denn als Musikpädagoge.

Oft bleibt man ratlos zurück: Kann das Kind überhaupt etwas für sein Verhalten? Braucht es vielleicht therapeutische Hilfe? Und wo liegen eigentlich die Grenzen meiner Verantwortung als Musikpädagogin oder Musikpädagoge? Wie lässt sich mit den Eltern ein gutes, klärendes Gespräch darüber führen?

In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Verhaltensweisen der Kinder und fragen, was dahinterstehen könnte. Dabei betrachten wir auch die Besonderheiten ihrer Wahrnehmung und was diese für den Musikunterricht bedeuten können. Ein Perspektivwechsel kann helfen, die Kinder besser zu verstehen und den Unterricht für alle Beteiligten – Lehrkräfte, Kinder und Eltern – leichter zu gestalten. Dabei beziehen wir die eigenen pädagogischen Werte ebenso ein wie die Erwartungen der Eltern und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Musikschulalltag.

  • der „Zappelphilipp“: verhaltensauffällige Kinder
  • seelisch belastete Kinder (Scheidungskinder, Kinder mit Migrationshintergrund)
  • Verbesserung des Lernumfelds/der Lernatmosphäre
  • Perspektivwechsel im Umgang mit diesen Kindern
  • spielerisch Lösungen, auch bei Konflikten, finden
  • klärende Gesprächsführung mit den Eltern

Konflikte verstehen und lösen

Wo Menschen zusammenarbeiten, treffen unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen und Bedürfnisse aufeinander. Das kann bereichernd sein, aber auch zu Spannungen und Konflikten führen.

Konflikte sind oft unangenehm. Zugleich können sie darauf aufmerksam machen, dass etwas geklärt oder verändert werden möchte. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen.

Im musikpädagogischen Alltag begegnen uns solche Situationen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und im Kollegium. In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns damit, wie Konflikte entstehen, wie wir unterschiedliche Perspektiven besser verstehen und auch in schwierigen Gesprächen handlungsfähig bleiben können.

Inhalte der Weiterbildung werden sein:

  • Eigene kommunikative Kompetenzen kennenlernen und erweitern
  • Lösungsorientiert Gespräche führen
  • Mehr Souveränität für konfliktbehaftete Gespräche gewinnen
  • Konfliktdynamik verstehen und Konflikte zuordnen können

Beziehungen im Musikunterricht gestalten

Aus der Neuropsychologie wissen wir:

Lernen funktioniert dann am besten, wenn zwischen LehrerIn und SchülerIn eine gute Beziehung besteht.

Aber auch eine Lehrer-Schüler-Beziehung ist nicht immer konfliktfrei.

So können unterschiedliche Erwartungen ans Üben, an das Einhalten von Verabredungen, an das Verhalten im Unterricht, an kommunikative Anforderungen, an die Vorbereitung auf Vorspiele, etc. bestehen.

In diesem Seminar geht es um das „Wie“ der Beziehungsgestaltung. und darum, wie wir unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedürfnisse auf beiden Seiten besser verstehen und im Unterricht konstruktiv damit umgehen können.

Inhalte der Weiterbildung werden sein:

  • Wie erarbeite ich gemeinsam mit den SchülerInnen Aufträge und Ziele?
  • Wie spreche ich lösungsorientiert Konflikte an, wie können wir gemeinsam Lösungen entwickeln?
  • Wie bekommt mein Unterricht mehr spielerische Leichtigkeit, die mir als Pädagoge und meiner Persönlichkeit entspricht?
  • Was bedeutet Gruppenarbeit, was bedeutet Teamarbeit, wie kann ich diese Unterscheidung bewußt nutzen?
  • Wie kann ich die Welt der SchülerIn über ihre Sprache entdecken, und wie kann das unserer Kommunikation dienen?

Individuelle Wege zu mehr Freude und Balance

Der Berufsalltag von Musikpädagoginnen und Musikpädagogen ist geprägt von künstlerischen, pädagogischen und organisatorischen Anforderungen. Dabei können die eigenen Bedürfnisse und die Freude an der Arbeit manchmal aus dem Blick geraten.

In diesem Seminar nehmen wir uns Zeit, die eigene berufliche Situation zu betrachten: Was gibt mir Kraft und Zufriedenheit? Was kostet mich Energie? Welche Gewohnheiten sind hilfreich, welche möchte ich verändern?

Dabei geht es nicht um allgemeingültige Rezepte, sondern darum, eigene Bedürfnisse, Ressourcen und Hindernisse besser zu verstehen und passende Schritte für den Alltag zu entwickeln. Der Austausch in der Gruppe eröffnet zusätzliche Perspektiven und Anregungen.

Was dieses Seminar u.a. beinhaltet:

  • Freude und Erfüllung im Beruf (wieder)entdecken – intrinsische Motivation stärken
  • Persönliche Ressourcen erkennen und gezielt nutzen
  • Hindernisse für Selbstfürsorge identifizieren und umdeuten
  • Erste Schritte für den Alltag entwickeln
  • Ein praktisches Tool aus der Systemischen Beratung kennen lernen, das auch in anderen beruflichen Kontexten anwendbar ist

Rahmen:

  • Maximal 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine intensive Arbeitsatmosphäre
  • Dauer: 12 Unterrichtseinheiten (1,5 Tage)
  • Auch als Inhouse-Veranstaltung möglich

Beziehungsarbeit und Stabilisation

Kinder und Jugendliche bringen ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen mit in den Musikunterricht. Manche haben belastende oder erschütternde Situationen erlebt – etwa familiäre Krisen, Verluste, Ausgrenzung, Gewalt oder Fluchterfahrungen. Solche Erlebnisse können ihre Wahrnehmung, ihr Verhalten und ihre Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten, nachhaltig beeinflussen.

Im Musikunterricht kann sich das auf vielfältige Weise zeigen: Manche Kinder ziehen sich zurück, andere reagieren besonders empfindlich auf bestimmte Reize oder geraten schnell unter Anspannung. Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was hinter einem Verhalten steht.

Gerade hier kann Musik eine besondere Bedeutung haben. Sie spricht uns unmittelbar auf emotionaler Ebene an und kann in schwierigen Lebenssituationen entlastend wirken. Beim eigenen Musizieren können Kinder und Jugendliche erleben, dass sie selbst etwas gestalten und bewirken können. Zugleich eröffnet Musik als nonverbales Ausdrucks- und Kommunikationsmittel Möglichkeiten der Verständigung, die nicht an Sprache gebunden sind.

In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns damit, wie sich belastende Erfahrungen auf die Wahrnehmung und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen auswirken können und was das für den Musikunterricht bedeutet. Wie können wir Anzeichen von Überforderung erkennen und was hilft, Sicherheit und Vertrauen zu fördern?

Ziel ist es, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Verhaltensweisen besser einordnen zu können und einen achtsamen Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Dabei geht es nicht um die therapeutische Behandlung von Traumata, sondern um einen sensiblen und verantwortungsvollen musikpädagogischen Umgang mit möglichen Belastungen.

Inhalte des Seminars:

  • Was ist Trauma – und was nicht?
  • : Wie wirken sich diese Belastungen auf das kindliche Gehirn aus?
  • Symptome erkennen und sinnvoll damit umgehen
  • Einfache, „außermusikalische“ Methoden zur Stabilisierung der Kinder im Instrumentalunterricht

Gern passe ich .

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

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