Der französische HNO-Arzt und Phoniater Dr. Alfred Tomatis erforschte intensiv die Zusammenhängen zwischen Hören und Stimme. Erkenntnisse aus dieser Forschung bildeten die Grundlage für eine besondere Form seines Hörtrainings.
In meiner Ausbildung zur Tomatis-Therapeutin war seine Arbeit mit Sängern und Musikern eher eine Randnotiz. Wie sich seine Erkenntnisse konkret für die musikalische Praxis nutzen ließen, musste ich mir erst selbst erschließen.
Mit der Gründung der Hörakademie 2004 begann ich, die Ideen von Tomatis durch eigene Erfahrungen und in enger Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern zu erforschen, zu erproben und weiterzuentwickeln. Daraus entstand mein Musikertraining nach Tomatis.
Im Musikertraining nach Tomatis geht es nicht darum, noch intensiver an bekannten Schwierigkeiten zu arbeiten. Vielmehr können durch veränderte Hörerfahrungen neue Möglichkeiten entstehen, mit dem eigenen Instrument, der Stimme und dem Körper umzugehen.
Dabei können beispielsweise folgende Themen eine Rolle spielen:
- Intonation, Klangfarben und musikalischer Ausdruck
- Bewegungsabläufe, Koordination und Körperwahrnehmung
- Muskuläre Anspannung und ein freieres Spielgefühl
- Der Umgang mit schwieriger Akustik
- Vertraute technische Schwierigkeiten, die sich trotz intensiven Übens hartnäckig halten
Ich biete das Musikertraining sowohl als umfassenderes Hörtraining nach Tomatis als auch in Form gezielter Aktiver Sitzungen an, in denen die eigene Klang- und Körperwahrnehmung unmittelbar im Mittelpunkt steht.
Welche Form sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation und Ihrem Anliegen ab.
Ausführliche Informationen zu den Hintergründen, den verschiedenen Trainingsformen und dem Ablauf finden Sie auf der Website der Hörakademie.
Gerne können Sie sich auch direkt an mich wenden, wenn Sie Fragen haben oder herausfinden möchten, ob das Musikertraining für Sie infrage kommt.